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POEMA QUASE TEOLÓGICO
Cansaço
deste cansaço. Deste
fitar horizontes fechados,
crernãocrer para lá do paredão de treva
imensidades lúcidas. Cansaço:
peixe no mar do inumerável,
adstrito ao zero da esfera. Cans-
aço: casulo no infinito,
não rompê-lo. Prévio
cansaço
do inútil arranhar o espaço, - o tempo
incólume.
No tempo
erguem-se decisivas as muralhas da treva.
FAST THEOLOGISCHES GEDICHT
Erschöpfung
dieser Erschöpfung. Von diesen Anstarren
Verschlossener Horizonte
über jene Grosswand der Finsternisse hinaus
hellsichtige Unermesslichkeiten glaubennichtglauben. Erschöpfung:
Fisch im Meer des Unzäligen,
abhängig von der Null der Sphäre. Erschöpf-
ung: Samenkapsel im Unendlichen,
sie nicht aufbrechen. Vorhergegangene
Erschöpfung
vom nutzlosen Scheuern des Raums, - die heile
Zeit.
In der Zeit
erheben sich entscheidend die Mauern der Finsternis.
OS BILROS
Sobre a almofada, nos bilros,
curtidas mãos exercitam
líqüida paciência.
Os bilros têm sons de infância.
As mãos avultam, tranqüilas,
no alegre bater dos bilros.
Mãos e bilros, mãos e bilros
de um fundo a outro do abismo
tecendo a renda do tempo.
DIE KLOPPEL
Auf dem Kopfkissen die Klöppel
gegerbte Hände üben
flüssige Geduld.
Die Klöppel haben Klände der Kindheit.
Die Hände wachsen still
im frölichen Klappern der Klöppel.
Hände und Klöppel, Hände und Klöppel
aus einer Tiefe zur anderen des Abgrunds
weben den Ertrag der Zeit.
JOGO CEGO
Balançando-se, a velhinha
se debruça
sobre a tela.
No chão, o novelo
espera.
O tecido retesado
nos bastidores.
A linha pendendo
frouxa
na espera.
Não sabe o tecido a mão
que de pontos pontos pontos
o estrela.
A linha não adivinha
que quadro pinta. Se
desenovela.
BLINDES SPIEL
Sich im Gleichgewicht haltend beugt sich
die Alte
über den Stoff.
Auf dem Boden wartet
der Knäuel.
Das straffe Gewebe
auf den Stickrahmen.
Die schlaff hängende
Linie
in Erwartung.
Das Gewebe kennt nicht die Hand
die es mit Punkten Punkten Punkten
bestirnt.
Die Linie erahnt nicht
welches Bild sie malt. Sie
entknäuelt sich.
VERBOR
Não vejo a rosa,
vejo a palavra rosa,
incrustada num ramo de conotações verbais.
Não vejo o mundo,
vejo a palavra mundo.
Eu sou um feixe de palavras.
Mas o que jaz por debaixo de mim,
no âmago de mim,
mudas constelações!
este sou o eu outro e oculto,
garimpo que inocente
me furto.
WORTSCHWALL
Ich sehe nicht die Rose,
ich sehe das Wort Rose,
eingebaut in ein Gebiet von Wortbedeutungen.
Ich sehe nicht die Welt,
ich sehe das Wort Welt.
Ich bin ein Bündel Wörter.
Was aber unter mir liegt,
im Kern meiner selbst,
stumme Sternbilder!
dieses bin ich das andere und verborgene Ich,
Diamantenmine der ich mich unschuldig
entziehe.
AMOR
Amor é, não possuí-lo: amor, vivê-lo.
Possuí-lo é desvendá-lo. E amor -verdade,
beleza, poesia-, sarça ardente,
é refratário a toda matemática.
Amor é sol que não se vê mas queima.
Ave, não canta, mas lhe o canto ouvimos,
- mas de um outro entender, que só de ouvidos
da alma é ouvir cantigas represadas.
Sol e ave. Mas, ave, é um sol que brilha.
Queimar-se dele. Por suprema graça,
ver-lhe do espectro as invisíveis cores.
Jamais situá-lo, em tosca astronomia.
Pesquisá-lo é destruí-lo.
Amor, portanto:
queimar-se, e só, sem mais filosofia.
CRIANÇAS
Seus rostos de leite na penumbra.
(Sóis crescendo!)
Alegria de água clara nos berços lunares.
Sua pureza invade o quarto,
o corredor, a casa...
As janelas, abram-se as janelas!
LIEBE
Liebe ist nicht sie besitzen: Liebe ist sie leben.
Sie besitzen heisst sie enthüllen. Und Liebe - Wahrheit,
Schönheit, Dichtung - , brennender Dornbusch,
widerstrebt jeder Mathematik.
Liebe ist Sonne die man nicht sieht die aber verbrennt.
Vogel, er singt nicht, aber wir hören seinen Gesang,
- aber mit einem anderen Verständnis, denn nur mit dem Gehör
der Seele heisst gestaute Liedchen hören.
Sonne und Vogel. Aber Vogel ist eine Sonne die glänzt.
Sich an ihr verbrennen. Durch höchste Gnade
die unsichtbaren Farben ihres Spektrums sehen.
Sie nie in rohe Astronomie einsetzen.
Sie untersuchen heisst sie zerstören.
Liebe, folglich:
sich verbrennen, und nur das, ohne weitere Philosophie.
KIDER
Ihre Milchgesichter im Halbdunkel.
(Sonnen wachsend!)
Fröhlichkeit klaren Wassers in Mondwiegen.
Ihre Reinheit dringt in das Schlafzimmer,
den Flur, das Haus...
Die Fenster, die Fenster sollen sich öffnen!
OLHOS
Poema de Anderson Braga Horta com tradução de José Jeronymo Rivera
De repente descubro
a lavada beleza de teus olhos.
(Entre mim e o sono
trazes um sol nos lábios
e nos seios Vênus.)
Teus olhos são como céus que choveram.
AUGEN
Plötzlich finde ich
die gewaschte Schönheit von deinen Augen heraus.
(Zwischen mir und den Schlaf
du trägst eine Sonne in den Lippen
und im Busen Venus.)
Deine Augen sind wie ein Himmel, dass geregnet hat
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